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Politik Bundesebene

Einer der Ziele von Careleaver Schweiz ist es, die politische Anliegen von Careleaver:innen gegenüber Politik und Gesellschaft zu vertreten. Deshalb hat das Vorstandsmitglied Gael Plo (Politik und Bildung) und die Präsidentin Rose Burri über die SP Nationalrätin Sarah Wyss am 13.9.2021 zwei Vorstösse in den Nationalrat eingereicht.

Im ersten Vorstoss fordern wir eine bundesweit einheitliche statistische Erfassung von Careleaver:innen.

Im zweiten Vorstoss bitten sie dem Bundesrat ein Konzept zu erstellen, der Careleaver:innen bis zum 25. Lebensjahr oder Abschluss der Erstausbildung den Lebensbedarf finanziell sichert.

Zusätzlich wurde am 15.9.2021 eine online Petition lanciert, die für die ganze Schweiz einen „Careleaver-Status“ fordert. Mit diesem Status sollen die Hürden zwischen Ämter und Careleaver:innen abgebaut werden und Chancengleichheit ermöglicht werden.

 

Kampagne

Vom 13.9.2021 bis zum 30.9.2021 wirst du in sechs Deutschweize Kantone (Basel, Zürich, Luzern, Bern, Winterthur und St.Gallen) auf 120 strahlend farbige Plakate neun Bilder von Careleaver:innen finden. Dies ist ein Teil unsere Kampagne „Deplatziert“. In der Mitte des Plakates findest du ein QR-Code, mit der du auf unsere YouTube-Seite weitergeleitet wird, auf dem sogenannte „Careleaver-Talks“ zu finden sind. Das sind drei Videos in denen Careleaver:innen miteinander über verschiedene Themen sprechen:

 

- Stigmatisierung und Vorurteile

- Zugehörigkeit und Vertrauen

- Unterstützung und Förderung

 

Zusätzlich zu den Werbeplakaten und den YouTube Videos, waren wir in den verschiedensten Medien präsent! Einen Podcast bei SRF, ein Beitrag bei der BaZ, NZZ, 10 vor 10 (SRF), BZ usw.

 

Das Ziel dieser Kampagne ist es, die Gesellschaft auf die Situation und Anliegen der Careleaver:innen in der Schweiz aufmerksam zu machen.

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Netzwerkaufbau
Zentralschweiz

Seit Juli 2021 sind wir uns aktiv am vernetzen in der Zentralschweiz. Das zweite Netzwerktreffen steht vor der Türe. Die Careleaver:innen sprudeln vor Ideen für Projekte, Workshops und Unterstützungsangebote. Schon bald werden wir einiges davon umsetzen.  


Ich freue mich sehr, dass die verschiedenen Fachstellen und Institutionen ihre Unterstützung anbieten und uns weiter vernetzen mit ihren Careleaver:innen. Nicht nur dass, sie sind sehr daran interessiert, sich mit den Careleaver:innen auszutauschen um blinde Flecken in Care zu entdecken und den Übertritt in die Selbstständigkeit zu unterstützen. 

 
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